Im Master-Kolloquium werden wir uns mit der Rolle von Medien im Unterricht auseinandersetzen. Welche Medien können für die Sprachlehre eingesetzt werden? Welche Lernziele sind damit verbunden? Wie wirkt sich der Medieneinsatz auf den Unterricht aus? Wie kann Unterricht gestaltet werden, wenn er allein medial abgewickelt wird?

Einstieg: https://padlet.com/martina112/r4spu0xmi9zw

In der Masterübung werden Grundlagen der sprachdidaktischen Curriculumsplanung behandelt. Verschiedene methodische Ansätze des Fremdsprachenunterrichts werden in ihren Charakteristika und ihrem wissenschaftshistorischen Hintergrund vorgestellt. Lehr- und Lernzielbestimmungen, Prinzipien des Sprachunterrichts und aktuelle Curricula für Deutsch als Fremdsprache werden ebenso diskutiert wie sprachliche Kompetenzen und Verfahren ihrer Vermittlung, auch im Blick auf ihre aktuellen Umsetzungen im digitalen Raum.

Dolmetschen und Übersetzen werden meist als „hohe Kunst“ betrachtet, als komplexe Kompetenzen, die am Ende eines erfolgreich verlaufenen Spracherwerbsprozesses stehen.

Als Lernziel kommen die verschiedenen Formen der Translation gegenwärtig nur im Rahmen der Ausbildung professioneller Dolmetscher und Übersetzer sowie im Kontext des Auslandsunterrichts in den Blick. Zwar scheint gerade im Anfängerunterricht ein Bedarf an Übersetzung zu bestehen, als Aneignungsverfahren wird Translation in der gegenwärtigen Fremdsprachendidaktik jedoch kritisch eingeschätzt.

Unterricht als Interaktionsgeschehen

Was macht den Unterricht als multimodales Geschehen aus? Welche Fachspezifika weist die Unterrichtskommunikation Deutsch als Fremdsprache im Vergleich zu anderen Fächern auf? Wie wechseln sich Lehrende und Lernende beim Sprechen ab? Durch welche prosodischen, gestischen und sprechsprachlichen Verfahren gliedern Lehrende ihren Unterricht?