Im Master-Kolloquium werden wir uns mit der Rolle von Medien im Unterricht auseinandersetzen. Welche Medien können für die Sprachlehre eingesetzt werden? Welche Lernziele sind damit verbunden? Wie wirkt sich der Medieneinsatz auf den Unterricht aus? Wie kann Unterricht gestaltet werden, wenn er allein medial abgewickelt wird?

Einstieg: https://padlet.com/martina112/r4spu0xmi9zw

In der Masterübung werden wir ausgehend von Beispielen curriculare Kernfragen, Fragen der Kompetenzvermittlung, Unterrichtsplanung und -gestaltung diskutieren. Die Übung findet als blended learning statt. Im Rahmen der Übung werden wir auch ein Praxisprojekt mit der PTA-Schule München durchführen. Anmeldung über LSF; eine Nachmeldung ist auch in den ersten drei Sitzungen möglich.

Literatur

Liedke, Martina (2012) Grundlagen der Lehr- und Lernziel-Bestimmung. (= Grundbaustein 2, Fernstudienkurs Grundlagen und Konzepte des DaF-Unterrichts, hg. Jörg Roche). München: LMU/ Goethe-Institut

Dolmetschen und Übersetzen werden meist als „hohe Kunst“ betrachtet, als komplexe Kompetenzen, die am Ende eines erfolgreich verlaufenen Spracherwerbsprozesses stehen.

Als Lernziel kommen die verschiedenen Formen der Translation gegenwärtig nur im Rahmen der Ausbildung professioneller Dolmetscher und Übersetzer sowie im Kontext des Auslandsunterrichts in den Blick. Zwar scheint gerade im Anfängerunterricht ein Bedarf an Übersetzung zu bestehen, als Aneignungsverfahren wird Translation in der gegenwärtigen Fremdsprachendidaktik jedoch kritisch eingeschätzt.

Unterricht als Interaktionsgeschehen

Was macht den Unterricht als multimodales Geschehen aus? Welche Fachspezifika weist die Unterrichtskommunikation Deutsch als Fremdsprache im Vergleich zu anderen Fächern auf? Wie wechseln sich Lehrende und Lernende beim Sprechen ab? Durch welche prosodischen, gestischen und sprechsprachlichen Verfahren gliedern Lehrende ihren Unterricht?