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Wissenschaftlicher Werdegang:

2018 
zertifizierte Moodle-Trainerin (MCCC)

2017-2015
Multiplikatorin der LMU "Für Lehre begeistern. Kompetent lehren." Projekt "Digitale Lernräume im Studium"

2013
Preisträgerin des Preises für gute Lehre an den staatlichen Universitäten Bayerns

2010
Gastdozentur Miami University, Oxford/Ohio, USA

Seit 1993
Wiss. Angestellte, Ludwigs-Maximilians-Universität München

1993 
Promotion zu "Mikro-Organisation von Verständigung: Diskurspartikeln im Deutschen und Neugriechischen", TU Dortmund

1993-1992 
Tätigkeit als Sprachlehrerin für Deutsch als Fremdsprache am Sprachenzentrum der TU Dortmund

1993-1990 
Lehrbeauftragte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Leibniz Universität Hannover, TU Dortmund sowie der International School of Management Dortmund

1991-1990 
Stipendiatin der Graduiertenförderung des Landes NRW

1990-1986 
Wiss. Mitarbeiterin TU Dortmund

1988 
Feldforschungsaufenthalt Griechenland (Universität Athen/Universität Thessaloniki), Erhebung von Sprachdaten

1986 
1. Staatsexamen Lehramt Deutsch/Englisch, TU Dortmund; Preisträgerin des Preises der TU Dortmund für Studierende mit besonderen Leistungen

 

Weitere Tätigkeiten und Projekte:

 

2014
Durchführung von Workshops zum (kontrastiven) Sprechtraining, Goethe-Institut Athen

2010 
Mitglied des Advisory Board, EU-Projekt "Signs2Go" (Universities of Lancashire GB, Trondheim NO, Siena School of Arts I, Pragma-Equal Access NL, Hochschule Magdeburg D, Europäischer Gehörlosenbund)

2008-2006 
Fakultätsfrauenbeauftragte, Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften/ LMU

2006-2004 
Stellvertretende Fakultätsfrauenbeauftragte, Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften/ LMU

2004-2003 
"Deutsch für Flüchtlinge" – praxisintegriertes Ausbildunsgprojekt für DaF-Studierende in Kooperation mit der Informations- und Servicestelle für Asylanerkannte in Südbayern (ISBERA), München

1997-1996
Anbahnung und Betreuung der Germanistischen Institutspartnerschaft des Instituts für DaF/LMU mit Bischkek/ Kirgisien, Universitätenverbund Staatliche Nationale Kirgisische Universität, Pädagogische Universität, Humanistische Universität

1996 
Studierenden-Kontaktprojekt Deutschland – Russland, in Kooperation mit der Udmurtischen Staatlichen Universität, Ishevsk/ Russland

1997-1995
Projekt DaF-Videokonferenzen Deutschland – USA (in Kooperation mit der Miami University, Oxford/ Ohio)

1994 
Tätigkeit als Sprachdozentin bei der Eurasian Bank of Economic Development, Russland

seit 1993 
Praktikumsbeauftragte des Instituts für Deutsch als Fremdsprache

 
 

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Varianten und Varietäten

Verschiedene Erscheinungsformen einer Sprache bezeichnet man mit dem Ausdruck "Varietäten". Neben verschiedenen Dialekten werden auch die so genannte "Jugendsprache", lernersprachliche Systeme, ältere Sprachstufen sowie Fachsprachen als Varietäten angesehen.

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Die Unterschiede zwischen verschiedenen deutschen Dialekten sind zum Teil sehr groß. Auch der Status der Dialekte ist unterschiedlich. Während im Norden Deutschlands meist eine standardnähere, dialektübergreifende Regionalsprache gesprochen wird, werden die Dialekte im Süden neben verschiedenen abgeschwächteren überregionalen Varianten und standardsprachlichen Formen im Alltag häufig verwendet, etwa in der Familie oder im Freundeskreis, oder auch am Arbeitsplatz. Noch ausgeprägtere Dialektverwendung ist für Österreich und insbesondere für die Schweiz kennzeichnend. Dort wird die Standardsprache meist nur in formellen, durch Schriftlichkeit geprägten institutionellen Situationen verwendet.

Im Blick auf die Standardsprache geht man von "drei Deutschs", drei Standardvarietäten des Deutschen, aus: Das deutsche Deutsch, das österreichische Deutsch und das schweizerische Deutsch sind jeweils als eigene Varianten des Deutschen normiert und kodifiziert, d.h. in Wörterbüchern beschrieben und festgelegt.

Literaturhinweise

Ammon, Ulrich et al. (2004) Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. Berlin: Mouton de Gruyter

König, Werner/ Elspaß, Stephan/ Möller, Robert (182007) dtv-Atlas zur deutschen Sprache. Mün­chen: Deutscher Taschenbuch-Verlag

Neuland, Eva (2010): Jugendsprache. In: Krumm, Hans-Jürgen/ Fandrych, Christian/ Hufeisen, Britta/ Riemer, Claudia (Hrsg.) (2010): Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch. 1. Halbbd. Berlin/New York: de Gruyter, S. 431-438

Niebaum, Hermann/ Macha, Jürgen (32014): Einführung in die Dialektologie des Deutschen. Berlin/Boston: de Gruyter

Nübling, Damaris/ Dammel, Anje/ Duke, Janet/ Szepaniak, Renata (42013): Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Tübingen: Narr

Riecke, Jörg (2016): Geschichte der deutschen Sprache: Eine Einführung. Stuttgart: Reclam

Schmidt, Jürgen Erich/ Herrgen, Joachim (2011): Sprachdynamik. Eine Einführung in die moderne Regionalsprachenforschung. Berlin: Erich Schmidt

Sinner, Carsten (2014): Varietätenlinguistik. Eine Einführung. Tübingen: Narr

Spiekermann, Helmut (2010): Variation in der deutschen Sprache. In: Krumm, Hans-Jürgen/ Fandrych, Christian/ Hufeisen, Britta/ Riemer, Claudia (Hrsg.) (2010): Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch. 1. Halbbd. Berlin/New York: de Gruyter, S. 343-359

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Schröder, Ingrid/ Bieberstedt, Andreas/ Ruge, Jürgen (2016): Hamburgisch: Struktur, Gebrauch, Wahrnehmung der Regionalsprache im urbanen Raum. Frankfurt: Peter Lang

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Wiese, Heike (22012): Kiezdeutsch: Ein neuer Dialekt entsteht. Münchens: C.H.Beck

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